
Erziehung ist ein flexibler Prozess, für den es keine allgemeingültigen Lösungen geben kann.
Sie sollte so sein wie das Leben selbst: Bunt, wild und wunderschön.
Und manchmal ein notwendiges Ärgernis.
Mitten zwischen Büchern, TV-Shows, Erziehungshilfsmitteln, Meinungen, Ansichten und romantischen Träumereien stehen echte Menschen mit ihren echten Hunden. Wenn sie in die Beratung kommen, haben sie oft einen langen Leidensweg hinter sich.
HundetrainerInnen sollten Menschen und Hunden nicht mit starren, festgelegten Methoden gegenübertreten, in die sie hineinpassen müssen oder eben Pech gehabt haben. Es geht darum, die Ängste und Nöte ernst zu nehmen, und infolge dessen auch eine lebensnahe Lösung für das Problem anzubieten. Alles andere, was man aufwendig konstruieren könnte, was sich theoretisch grandios anhört, allerdings nur von den Hundefachleuten selbst geleistet werden kann, hilft Leuten im wahren Leben nicht weiter.
Jeder darf sich Hundetrainer, Verhaltensberater, Verhaltenstherapeut, Hundepsychologe, Kynopädagoge oder sonst wie nennen. Alle sollte jedoch die nötige Kompetenz einen. Dazu gehört das Fachwissen über Hunde ebenso wie die Beratungskompetenz, effektive und kreative Trainingstechniken und vor allen Dingen viel Gefühl für Menschen und Hunde.